Orientierung
Was Familienberatung ist
Und was sie nicht ist.
Familienberatungsstellen sind im Sinne des Familienberatungsförderungsgesetzes vom Bund anerkannte Beratungsstellen. Sie fördern die körperliche und geistige Gesundheit und die Stabilität von Ehen, eingetragenen Partnerschaften, Lebensgemeinschaften und der Vielfalt heutiger Familienformen.
Sie kostet nichts
Die Beratung ist für Sie kostenlos. Sie brauchen keine Zuweisung, keine Versicherungsbestätigung und keinen Antrag beim Amt.
Sie bleibt vertraulich
Was Sie erzählen, bleibt in der Beratungsstelle. Auf Wunsch bleiben Sie anonym.
Sie ist für alle da
Für Einzelne, Paare, Familien und Gruppen. Wenn im eigenen sozialen Netzwerk Hilfe und Unterstützung nicht mehr ausreichen, nehmen sich professionelle Berater*innen dieser Menschen an und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Lösungen für belastende Familien- und Lebenssituationen.
Womit Menschen in eine Familienberatungsstelle kommen
- Konflikte in Partnerschaft und Familie, Trennung und Scheidung
- Fragen zu Erziehung, Pubertät und dem Zusammenleben mit Kindern
- Belastungen durch Krankheit, Pflege, Arbeitslosigkeit oder finanzielle Sorgen
- Gewalt in der Familie und ihre Folgen
- Fragen zu Sexualität, Schwangerschaft und Familienplanung
- Rechtliche und soziale Fragen rund um die Familie
Wie ein erster Kontakt abläuft
Sie rufen an oder schreiben eine E-Mail und schildern kurz, worum es geht. Die Stelle vereinbart einen Termin. Was Sie mitbringen sollen, sagt Ihnen die Stelle — meistens nichts.